"The new currency won't be intellectual capital. It will be social capital - the collective value of whom we know and what we'll do for each other. When social connections are strong and numerous, there is more trust, reciprocity, information flow, collective action, happiness, and, by the way, greater wealth."

James Kouzes

Sozialkapital

DAS LÄCHELNDE SOZIALKAPITAL Das lächelde Sozialkapital

Sozialkapital in der Straßenbahn

Eine Begebenheit

Am späten Nachmittag fuhr ich mit der Straßenbahn nach Hause. An der Haltestelle grüßte mich ein mir bekannter, junger Diplomingenieur. Ich will ihn Josef nennen.

Josef sprach mich an. Er hätte da auf dem Schild an meiner Bürotür „Sozialkapital“ gelesen und auch in seinem Bekanntenkreis sei das vor kurzem zur Sprache gekommen. Was denn das wohl sei? Und ich merkte seine Skepsis.

Nun, so versuchte ich ihm während der kurzen Straßenbahnfahrt zu er­klären, was denn unter dem Begriff „Sozialkapital“ verstanden wird.

Von Ties, Norms und Trust, und von der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene und dem Bridging und Bonding erzählte ich ihm. Und dem Zusammen­wirken dieser Begrifflichkeiten auf Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen. Und berichtete von aktuellen Projekten in Kommunen und Vereinen mit Langzeitarbeitslosen, in Unternehmen. Und wie aktivierend eine Sozialbefragung für die Menschen ist.

Und dass der Begriff „Social Capital“ mit „Sozialkapital“ nur unzulänglich übersetzt sei. Und dass ein Internet-Übersetzungsprogramm dies als „gesellschaftlichen Hauptwert“ definiert hat .... usw. usf.

Ich merkte, dass Josefs Skepsis nicht verschwand. Nun glaubte ich, noch einen Trumpf ausspielen zu müssen: „Und das Tolle ist, man kann es messen!“, sagte ich.

„Zwei Liter Sozialkapital“, war seine Antwort.

Atticus Josef Grabenweger, 25.04.2007

Wenn Sie so eine kleine Sozialkapital-Geschichte wissen, bitte senden Sie uns diese an team [at] socialcap [dot] at.

Wir wollen die besten hier veröffentlichen.